Zum Inhalt springen
Beethoven – „Dat dat dat darf“

Beethoven – „Dat dat dat darf“

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: RDN Verlag

Kleinkunstreihe 7nach8 mit Konrad Beikircher

Mit drei Jahren habe ich die erste Schellackplatte auf den Küchenboden fallen lassen: Beethovens Klaviersonate „Pathétique“, gespielt von Wilhelm Kempff. Alle fielen ins Koma, ich hab’s überlebt. Mein Leben lang hat er mich seitdem begleitet, Ludwig der Große. Jetzt ist es an der Zeit, zu erzählen, was dabei herausgekommen ist. Dass er die Fünfte, die Neunte, den Fidelio oder die Wut über den verlorenen Groschen geschrieben hat, wissen alle. Privat war er allerdings alles andere als der Fackelträger abendländischer Moral: der Schwerenöter war hinter Frauen her. Meistens aber erfolglos. Aber er war verlobt mit einer Bonnerin, er war ein Helikopteronkel wie er im Buch steht, er hat Fürsten erpresst und der Trinker Beethoven war ein launiger Griesgram, der allein mit seinem Lachen Geld hätte verdienen können. Kurz: der große, unberührbare Titan, der größte Komponist und der Held der Menschheit war im Alltag ein – was ein Glück! – ganz normaler Mensch. Was das alles mit „dat dat datdarf!“ zu tun hat? Kommen Sie doch vorbei, ich erzähl‘ es Ihnen.

Mehr Infos über Konrad Beikircher unter: www.beikircher.de

Info
Stadtbibliothek im Glashaus Herten

Hermannstraße 16
45699 Herten

www.herten.de/stadtbibliothek

Kulturbüro der Stadt Herten

Frau Bettina Hahn
Resser Weg 1
45699 Herten

b.hahn@herten.de
02366 303-372
https://www.herten.de/start.html

Artikel teilen:

Mehr aus Ihrem Vest: