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Biografisches Erzählcafé: Von Schnittmuster, Nähmaschinen und Plätteisen

Biografisches Erzählcafé: Von Schnittmuster, Nähmaschinen und Plätteisen

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: RDN Verlag

Erinnerungen austauschen, gemeinsam Kaffee trinken und erzählen:  Im Matthias-Claudius-Zentrum erzählen am 24. September Zeitzeuginnen von ihrem Leben und Wirken in der Recklinghäuser Bekleidungsindustrie. 

Fans von Lokalgeschichte und emotionalen Berichten aus Leben, die nicht das Eigene sind aufgepasst.

Einmal Zeitreise bitte

Am 24. September findet im Matthias-Claudius-Zentrum in den Räumen Haard und Stimberg was ganz Feines statt: Anhand konkreter Erinnerungsstücke berichten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihrem Leben und Wirken in den Textilbetrieben und Bekleidungsunternehmen in Recklinghausen. 

Seit mehr als zehn Jahren untersucht der Arbeitskreis Recklinghäuser Frauengeschichte Lebens- und Arbeitserfahrungen von Frauen in Recklinghausen. In den letzten Jahren hat er sich eingehend mit der Bekleidungsindustrie in Recklinghausen und den dort beschäftigten Frauen befasst. Im nördlichen Ruhrgebiet war die Bekleidungsindustrie in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg einer der wichtigsten Arbeitgeber für Frauen. Unmittelbar nach Kriegsende hatten sich mehrere Textilbetriebe und Bekleidungsunternehmen angesiedelt, u.a. Condor, Povel, Turf und Laarmann. Auf dem Höhepunkt der Konjunktur waren mehr als 2.500 Menschen dort beschäftigt, davon waren ca. 80 % Frauen.

Teilnehmen oder mitmachen

Egal, ob zuhörend oder erzählend - Sie sind alle ganz herzlich willkommen.
Am 24. September von 15:30 bis 17:30 Uhr
Matthias-Claudius-Zentrum, Räume Haard und Stimberg

Es gelten die aktuellen Coronaschutzregeln. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. 
Anmeldungen bis zum 19.09.2022 unter https://veranstaltungen-ekvw.de/rueckmeldeformular1209-909487

Info
Matthias-Claudius-Zentrum Oer-Erkenschwick

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