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Heike Pyschny hat selbst Hauskaninchen und kümmert sich um ihre wilden Artgenossen.

Ein Herz für Hasen

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: Jennifer von Glahn


Heike Pyschny nimmt Wildkaninchen und Feldhasen aus der Tierklinik Recklinghausen bei sich auf - bis sie alt genug sind oder die Wunden verheilt sind.

Sie kümmert sich um verletzte und verwaiste Wildkaninchen und Feldhasen: Heike Pyschny nimmt privat Tiere auf, wenn sich die Tierklinik Recklinghausen bei ihr meldet. Denn die Klinik hat nicht immer genügend Kapazitäten, um alle verletzten Tiere aufzunehmen. „Die Hasen und Kaninchen sind meistens Katzen- oder Hundeopfer", sagt die 50-Jährige. Oft ist auch falsch verstandene Tierliebe mitverantwortlich. „Bei Feldhasen nehmen die Leute die Babys einfach mit, weil sie denken, sie sind verlassen worden. Dabei kommt die Häsin nur ein- oder zweimal am Tag", weiß Pyschny, die in der Personalabteilung bei den Hertener Stadtwerken arbeitet. Ihr Wissen hat sie durch jahrelange Erfahrung als Helferin im Tierheim erworben. Auch privat hat sie viel Erfahrung mit Tieren, hält selbst zwei Hunde und vier Hauskaninchen. Die wilden Artgenossen holt sie aus der Klinik ab. „Die bleiben so lange in meiner Wohnung, bis sie alt genug sind oder die Wunden verheilt sind“, sagt die Helferin. Anders als bei ihren Hauskaninchen ist Schmusen tabu. „Das sind Wildtiere, die gehören nach draußen in die Natur", sagt die Hertenerin. Ihre Motivation ist reine Tierliebe. „Das sind Lebewesen, die ein Recht auf Leben haben.“

Info
Pflege- und Auffangstationen für Vögel und Säugetiere in Deutschland

Pflege- und Auffangstationen für Vögel
und Säugetiere in Deutschland finden:
www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/01946.html

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