Am 26. März läuft in den Kinos der Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ an.
Siebzehn Jahre nach dem Schlämmer-Debüt kehrt der fiktive stellvertretende Chefredakteur vom „Grevenbroicher Tagesblatt“ auf die große Kinoleinwand zurück. In der Geschichte begibt sich Horst Schlämmer in unwirtlichen Zeiten auf die Reise seines Lebens. Er will den Leuten das Lächeln zurückbringen.
Der Komiker Hape Kerkeling schlüpft wieder in seine Paraderolle des rheinischen Reporters. Bürgertraber-Vorsitzender Wolfgang M. Kühn macht darauf aufmerksam, dass in Horst Schlämmer ganz viel Herten steckt, auch durch ein prominentes Mitglied des Charity-Vereins. Kerkelings Spuren in Herten sind zumindest Älteren bekannt. An der Ecke Poststraße / Scherlebecker Straße betrieb Oma Änne Bönke ein Kolonialwaren-Geschäft. Darin verbrachte der heute 61-Jährige viel Zeit. Oma Änne, herzlich und robust zugleich, erzog maßgeblich den kleinen Hans Peter. Die Zeit in Hertens Norden prägte ihn stark und diente als wichtige Inspirationsquelle für seine Karriere.
In seiner 2024 erschienenen Autobiografie „Gebt mir etwas Zeit“ will Hape Kerkeling übrigens entdeckt haben, dass er ein Urenkel des englischen Königs Edward VII. sei. Der soll ein Verhältnis mit Kerkelings Urgroßmutter Agnes Sattler aus Marienbad gehabt haben. Oma Änne soll möglicherweise ein uneheliches Kind aus der Verbindung mit dem britischen Aristokraten sein. Aber das ist eine andere Geschichte…
Der zweite Strang von Horst Schlämmer zu Herten führt zu Christoph Pellander. Das Mitglied der Bürgertraber-Familie ist Co-Produzent des Films. Als Redaktionsleiter und Programm-Macher der ARD Degeto betreute der gebürtige Niederrheinländer bislang über 900 Film- und Fernsehproduktionen. Hierbei heimste der 47jährige mehrere Fernsehpreise ein – unter anderen 2019 für „Inas Nacht“ (Beste Unterhaltung Late Night) und 2024 für „Die Zweiflers“ (Beste Drama-Serie). Ab Mai ist er Geschäftsführer der ARD Degeto Film GmbH.
Der begeisterte Amateur-Trabrennfahrer unterstützt den Bürgertraber Verein beim Management von Klaus von Herten. Vorsitzender Kühn: „Zusammen mit Trainer Michael Nimczyk hat Christoph auch auf internationalem Parkett schon manch schlaues Engagement für Klaus herausgepickt. Das ist das I-Tüpfelchen, das die engagierte Arbeit des Stallteams rund um Michael Nimczyk und Pflegerin Paulien Smit rund macht.“ Christoph Pellander züchtet schließlich gutklassige Traber und steuert erfolgreich Rennpferde: 2014 gewann er die Deutsche Amateur-Meisterschaft der Trabrennfahrer.